Start der 65. Filmkunstwochen!

Feierlich-lässige Eröffnung mit DER WEIN UND DER WIND (OmU) im Neuen Rex – Mittwoch, 19.7., 18 Uhr (Empfang) / 19:30 Uhr (Film)
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Am Mittwoch ist es soweit: die traditionellen Filmkunstwochen, die dieses Jahr zum 65. Mal stattfinden, eröffnen mit dem neuesten Film von Cédric Klapisch, DER WEIN UND DER WIND (CE QUI NOUS LIE). Ein sommerleichter Hauch aus Südfrankreich weht am Eröffnungsabend durch das Neues Rex. Das Kino ist ein Schmuckstück in Laim, das seit letztem Sommer rundum in neuer Pracht mit zwei Sälen erstrahlt. Come in and find out!
Eröffnung 19.7. 18 Uhr: Empfang – 19:30 Uhr Begrüßung & Film
Kartenreservierung: 089 / 56 25 00
Neues Rex – Agricolastr. 16 – Willibaldplatz · Tram 19 – Laim · S-Bahn

header_olympiadorf_stadt_und_spieleErstes Highlight ist unser Rahmenprogramm am Freitag, den 21.7., wenn es wieder in den Sommernachts(t)raum geht. Diesmal laden wir ein zur Filmwanderung durchs Olympiadorf.
Mit Beamer und Bollerwagen führen wir diesmal über die labyrinthischen Wege des Olympiadorfes in die verborgene Wildnis der weltberühmten Betonbau-Siedlung.
Anmeldung: sommer@filmkunstwochen-muenchen.de
Die Wanderung ist rollstuhlgerecht und dauert ca. 120 Min.
In Kooperation mit Raumwandler e.V

Das volle Programm

FKW17_Programmheft_200x300pxDas volle Programm der 65. Filmkunstwochen ist online!
Hier können Sie das Programmheft herunterladen:
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Ein Überblick über unser Programm und unsere vielfältigen Reihen:

Zum 65. Geburtstag der Filmkunstwochen gratulieren wir den Geburtstagskindern Isabella Rossellini, Miceky Rourke, Roberto Benigni, Jeff Goldbloom und Hubert von Goisern (City Kinos). Mit einer Werkschau, die in allen 11 teilnehmenden Kinos stattfindet, ehren wir die derzeit präsenteste und größte der französischen Schauspielerinnen, Isabelle Huppert.  Die Vielfalt des französischen Regisseurs François Ozon, der in Cannes sein neuestes Werk L’AMANT DOUBLE präsentiert hat, stellen wir in vier Filmen vor (Arena).  James Dean konnte sich mit nur drei Filmen unsterblich machen (Studio Isabella). „Aus Liebe zum Film“ macht die Theatiner Filmkunst seit 60 Jahren Kino und feiert ihren runden Geburtstag mit 24 Filmen auf 35mm, allesamt Meilensteine der Filmgeschichte, darunter auch viele Lieblingsfilme von Marlies Kirchner, der Grande Dame der Münchner Kinos.
Mit der Reihe „Künstler, Denker, Draufgänger“ reflektieren wir die neueste Entwicklung des zeitgenössischen Kinos, vermehrt Darstellungen berühmter Persönlichkeiten auf die Leinwand zu bringen (alle Kinos). „Psychiatrie im Film“ ist ein wichtiger Aspekt der heutigen Filmrezeption (Neues Rottmann). Eine eigene Reihe ist dem Münchner Filmschaffen gewidmet. Wir stellen die neuen Gewinner des Starter Filmpreises mit ihren Filmen vor und haben  Münchner Regisseure und Regisseurinnen zu Gast. Die Filmstadt München sorgt ganzjährig für bunte Festivals, vier davon stellen sich vor. Als „beste Filme“ der letzten Saison präsentieren wir das traditionelle Herzstück der Filmkunstwochen und wagen mit den Previews einen Blick auf das, was kommt. Neu restauriert wurden zwei Meisterwerke, die genau 50 Jahre alt sind (ABC Kino), und ebenfalls im ABC Kino erinnern wir an die letztes Jahr Verstorbenen: In Memoriam.

Fotoalbum Isabelle Huppert (3): Ein kanadischer Western

Le-bar-de-la-fourche-03_19731973 erhielt Isabelle Huppert bereits eine kleinere Hauptrolle und spielte neben dem Chansonnier Jacques Brel. Der recht alberne Kanada-Western LE BAR DE FOURCHE (EIN CHARMANTER GAUNER) ist der erste und letzte Film des Kameramanns Alain Levant. Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren der Nouvelle Vague zusammen und fotografierte Filme von Eric Rohmer (PARIS VU PAR…, 1963), Jacques Rivette (LA RELIGIEUSE, 1965, L’AMOUR FOU, 1967) und Jean-Luc Godard (LOIN DU VIETNAM, 1967). (Foto: CritiqueFilm)

Fotoalbum Isabelle Huppert (2): Ihre erste Kinorolle

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Ihre erste Kinorolle hatte Isabelle Huppert in Nina Companéez‘ FAUSTINE ET LE BEL ÉTÉ (1972). Sie spielte die Freundin der Titelfigur Faustine und ist rechts auf dem Bild zu sehen. Ihr Mund zeigt schon unverkennbar die Huppert.
Huppert debütierte im selben Film zusammen mit der zwei Jahre jüngeren Isabelle Adjani. Der Film gilt damit als Meilenstein der französischen Stargeschichte.
Isabelle Huppert postete das Foto selbst auf ihrem Twitter-Kanal, als Hommage an die Regisseurin, die 2015 starb.

SAVE THE DATE! 65. Filmkunstwochen München vom 19.7. bis 16.8.2017

Ab dem 19. Juli ist es wieder soweit: In elf Kinos der Stadt werden vier Wochen lang erlesene Filmperlen gezeigt. Das 65. Jubiläum des traditionsreichen Sommerfestivals der Münchner Kinobetreiber begehen wir mit einer Hommage an Isabelle Huppert, der Grandesse des französischen Films.
Hier ist sie zu sehen in MALINA (1991, R: Werner Schroeter), den Steffen und Thomas Kuchenreuther produziert haben (ABC Kino).

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Film ab! – Das rundum erneuerte Neue Rex im SZ-Portrait

Vollständigen Artikel lesen (erschienen am 17. August 2016)

Im Laimer Traditionskino „Neues Rex“ wird nach umfangreichem Umbau das nächste Kapitel aufgeschlagen

Von Sonja Niesmann, Laim

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Thomas Wilhelm ist der gute gelaunte Steuermann an Bord seines neuen Neuen Rex. (Foto: Robert Haas)

Ganz dezent, ohne jedes Aufheben hat sich das Laimer Lichtspielhaus, das vier Monate lang wegen Umbau geschlossen war, wieder hineingeschlichen ins Kinogeschehen – ohne Sekt, Girlanden oder Ansprache. Ja, sagt Thomas Wilhelm etwas atemlos, er hätte auch lieber etwas glanzvoller wiedereröffnet und Zeit gehabt für ein paar Testläufe – „nicht vorne die Kunden rein, hinten die Techniker raus und ich ein Nervenbündel“. Aber damals im April, nach der vorerst letzten Vorstellung, hat er versprochen, im Sommer mit dem Film „Schweinskopf al dente“ wiederzueröffnen – und die Krimikomödie lief nun mal an jenem Abend an. Und obwohl Wilhelm und sein Team in der Hektik sogar die Termine zu spät rausgegeben haben und das Neue Rex in den Wochenprogrammspalten nicht auftauchte, hatte sich die Nachricht unter den treuen Fans herumgesprochen. Die Abendvorstellung von „Schweinskopf al dente“ war ausverkauft, auch bei „Toni Erdmann“ blieben nur einige Plätze leer. Und das Nervenbündel Wilhelm konnte durchschnaufen – Bild und Ton waren tadellos, „nur die Lüftung funktionierte noch nicht einwandfrei“.

Zwei Säle hat das runderneuerte Rex jetzt. In Kino 1, dem alten, verkleinerten Saal, gibt es sieben Reihen – und die wunderbaren samtenen roten Sessel, ein Markenzeichen des Kinos. In den ersten drei Reihen sind es die alten Sessel, in den anderen neue, in Farbe und Stoff passend. Kino 2 mit sieben Reihen, zu dem eine Rampe zwischen goldbronzierten Wänden sanft hinabführt, ist ganz in Blau gehalten, Sessel wie Tapeten. Neues auch im renovierten, aber kaum veränderten Foyer des Kinos: eine Süßigkeiten-SB-Bar mit Jelly Beans, Brausetabletten und Weingummis. 169 Plätze gibt es im Neuen Rex jetzt, zwei mehr als zuvor. Und das Wichtigste: Es können jetzt doppelt so viele Filme gezeigt werden wie zuvor.

Filme an Häuserwände! Der Sommernachts(t)raum geht weiter am 18.8.

foto_sommer_img_7061-680x508Wir freuen uns, dass der Sommer weitergeht (obwohl es heute gar nicht danach aussieht)!
Am Donnerstag, den 18.8. gibt es einen Zusatztermin unserer begehrten Stadtteil-Nachtwanderung. Mit Beamer, Bier und Bollerwagen geht es noch einmal rund um die Paulanerbrauerei, vorbei an den (noch) wilden Ecken von Au und Obergiesing.
Für alle, die letztes Mal nicht dabei sein konnten und für alle, die ihren Freunden noch Bescheid geben wollen!
Diesmal starten wir bereits um 21 Uhr.
Treffpunkt: Kolumbusplatz / Nockherstraße.
Anmeldung unter sommer@filmkunstwochen-muenchen.deDer Eintritt ist frei.

Wir hoffen, dass das Wetter gut ist! Im Zweifelsfall bitte auf Facebook gehen, dort steht, was bei Regenwitterung geschieht.

Das Online-Stadtportal „Mit Vergügen München“ hat einen schönen Artikel über den Sommernachts(t)raum geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt. Mit vielen stimmungsvollen Fotos!
Bollerwagen, Beamer und Bier organisieren wieder die Raumwandler, Bettina Steininger und Noni Lickleder vom Kurzfilmfestival Bunter Hund haben die Filme ausgewählt.

DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE – Zum Abschluss der 64. Filmkunstwochen

Mittwoch, 10.8., 18:00 Uhr, Neues Rottmann
Karten: 089 / 52 16 83

Mit fließenden Übergängen zwischen den Dekaden schafft es „Der Schamane und die Schlange“ auf dem mäandernden Flusslauf jenes „Wilde Denken“ abzubilden, von dem sein „Entdecker“ Claude Lévi-Strauss sagt, es gehe schlicht darum, „das Andere in das Unsere und umgekehrt zu übersetzen“. – SPIEGEL online

In DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE ist die Perspektive des ursprünglichen Kolonialtextes verkehrt: Bei Guerra geht es um die kolonialen Erfahrungen des Indios; die weißen Reisenden sind lediglich Statisten. Sie dürfen am indigenen Wissen teilhaben und erleben so immerhin – in einer schönen Reminiszenz an das Finale von Kubricks 2001 – ihre spirituelle Transformation. Mit dieser Gemengelage aus Genremotiven, Kolonialkritik und subalternem, magischem Geheimwissen steht Der Schamane und die Schlange – gemeinsam mit dem philippinischen Guerilla-Filmemacher Lav Diaz – in der postkolonialen Tradition des Dritten Kinos der sechziger Jahre. – Die ZEIT

 

Münchner Kinos machen Programm