STARTER-Filmpreise 2020 bei den FILMKUNSTWOCHEN

Narges Kalhor, In the Name of Scheherazade

Die Verleihung der STARTER-Filmpreise findet erstmals im Rahmen der FILMKUNSTWOCHEN statt, und zwar am 26.8. um 19 Uhr im Rio Filmpalast durch Kulturreferent Anton Biebl. Stadtrat Leo Agerer begrüßt in Vertretung des Oberbürgermeisters.

Der STARTER-Filmpreis geht 2020 an:

Mariko Minoguchi 
für “Mein Ende. Dein Anfang.”
Anna Roller für “Die letzten Kinder im Paradies”
Berthold Wahjudi für “Summer Hit”
Narges Kalhor für “In the Name of Schehrazade oder Der erste Biergarten in Teheran” (ARRI-Produktionspreis)

Die STARTER-Filmpreise werden von der Landeshauptstadt München vergeben und sind mit 6.000 Euro dotiert!
Im Anschluss an die Preisverleihung werden bis auf “Mein Ende. Dein Anfang”, der schon regulär im Kino lief, die Filme gezeigt.

Das Filmprogramm:

Die letzten Kinder im Paradies

DE 2019 | 29 Min | R: Anna Roller | B: Anna Roller, Wouter Wirth | K: Felix Pflieger | Mit Lea Drinda, Moritz Licht, Doris Buchrucker u.a.
Jugend auf dem Land. Leah und Theo leben bei der Oma  abgeschieden, aber wohlbehütet auf. Bis die Kinder eines Tages auf sich gestellt sind und sich jugendliche Camper in das kleine Paradies eindringen.

Summer Hit
DE 2019 | 19 Min | R: Berthold Wahjudi | K: Tobias Blickle | Mit Martina Roura, Atli Benedikt, Katrin Filzen, Leonard Dick
Laia kommt aus Spanien, Emil aus Island. Beim Erasmus-Aufenthalt in München verliebt sich Emil in Laia, was er ihr aber erst am letzten Tag gesteht. Dann gehen sie auseinander. Bleibt nur die Erinnerung an einen Sommerflirt?

In the Name of Schehrazade oder Der erste Biergarten in Teheran
DE 2019 | 75 Min | R: Narges Kalhor | K: Julia Swoboda | Mit Alireza Golafshan, Mahnas Sarwari, Serena Bucher u.a.
Ein Film übers Filmemachen: Die iranische Regisseurin soll für Bayern einen Film über ihr “exotisches” Heimatland machen. Bei ihren Recherchen stößt sie auf eine iranische Bierbrauerin.

Die Preisträger*innen sind anwesend!

Tickets zur Preisverleihung mit Filmvorführung können direkt beim Rio Filmpalast unter 089 / 48 69 79 reserviert werden.

Das Wichtigste zum STARTER-Filmpreis:

– Der STARTER-Filmpreis ist ein Preis der Landeshauptstadt München.
– Seit 1985 werden jährlich drei künstlerische Werke des Regienachwuchses ausgezeichnet und sind mit 6.000 Euro dotiert.
– Zusätzlich wird der STARTER-Filmpreis/Produktion, gestiftet von ARRI Media als geldwerte Leistung in HÖhe von 6.000 Euro für die Postproduktion eines künftigen Films vergeben.
– Die Jury hat den Riecher: Eine unabhängige Fach-Jury entscheidet gemeinsam mit Vertreter*innen des Münchner Stadtrats über die Preisvergabe.
– Vergangene Preisträger: Florian Gallenberger, Hans-Christian Schmid, Katja von Garnier, Philip Gräning, Nicolas Humbert, Uli Kick, Maren Ade, Benjamin Heisenberg u.a.

Die 68. Filmkunstwochen sind eröffnet!

Die 68. Filmkunstwochen sind eröffnet! Ein tolles Zeichen für das Kino und die Kultur. Einen großen Dank an alle, die da waren, an die Kinobetreiber, an die Vertreter*innen der Landeshauptstadt München, an die Münchner Zuschauer*innen!

Die Münchner Kinos auf einer Bühne: Kerstin Schmidt, Daniel Kuonen (Rio Filmpalast), Thomas Kuchenreuther (ABC Kino), Bruno Börger (City Kinos), Louis Anschütz (Studio Isabella), Martina Dubrovsky, Regina Stoiber (Neues Maxim), Christian Pfeil (Monopol), Matthias Stolz (Museum Lichtspiele), Susi Schmid (Neues Rex, Neues Rottmann), Bastian Hauser (Theatiner Filmkunst)
Frau Reich, Begründerin des Rio Filmpalasts.
Johannes Kaltenhauser, Co-Regisseur des Eröffnungsfilms DREIVIERTELBLUT, richtet noch mal seine Maske. Pressebetreuerin Ulrike Körner (ana radica) ist schon bereit.
Plausch der Kinobetreiber: Matthias Stolz (Museum Lichtspiele) und Susi Schmid (Neues Rex, Neues Rottmann)
In der Mitte: Maxim-Kinobetreiberinnen Regine Stoiber und Martina Dubrovsky. Links: Ludwig Sporrer (Filmkunstwochen-Leitung), rechts: Birgit Bähr (FFF Bayern)
Barbara Westphal (Kulturreferat) und City-Kinobetreiber Bruno Börger.
Hier mit Isabella-Betreiber Louis Anschütz.
ABC-Kinobetreiber Thomas Kuchenreuther.
Warten auf den Einlass…
Der nach Corona-Vorschriften voll besetzte Saal. Im Vordergrund leuchtet Bruno Börger im Filmkunstwochen-Gelb.
Für Dunja Bialas (Filmkunstwochen-Leitung) gab es noch Blumen für ihren Einsatz für die Wiedereröffnung der Münchner Kinos
Nach dem Film gab es noch ein Filmgespräch mit den Stars des Eröffnungsfilms: Dreiviertelblut-Musiker und -Philosoph Gerd Baumann, Regisseur und Kameramann Johannes Kaltenhauser, Regisseur Marcus H. Rosenmüller
Nach dem Film gab es noch viele Gespräche. Endlich wieder Kino, endlich wieder zusammen!

Das Sommer-Festival der Arthouse-Kinos ist zurück!

Für den Sommerurlaub in der Stadt gibt es jetzt ein tolles Filmprogramm, das die Betreiber*innen der wichtigsten Arthouse-Kinos der Stadt höchstpersönlich zusammengestellt haben. Die 68. FILMKUNSTWOCHEN, die mit vereinter Lust am guten Kino auch in diesem schwierigen Jahr stattfinden können (einen großen Dank an die Landeshauptstadt München!), zeigen acht Programme zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Hoch aktuell ist die Reihe Black Lives Matter in den City Kinos, Monopol, und MuLi (Museum Lichtspiele) und Cinema for Future im Neuen Maxim.

Unter den Kinobetreiber*innen gibt es ausgesuchte Cineasten. Marlies Kirchner der Theatiner Filmkunst hat zusammen mit Bernd Brehmer Filme für die 35mm-Reihe Aus Liebe zum Kino Filme in Hommage an Michel Piccoli, Anna Karina und Eric Rohmer zusammengestellt. Thomas Kuchenreuther zeigt im ABC Kino Genrekino, Filme von Orson Welles und mit Marlene Dietrich. Außerdem werden die 75. Geburtstage von R.W. Fassbinder und Wim Wenders gefeiert! Auch Werner Scholz zeigt im Filmeck Gräfelfing Klassiker der Filmgeschichte, darunter zu Fellinis 100. Geburtstag.

Die Münchner Regie stellt sich auch dieses Jahr mit vielen Gästen vor. Marcus H. Rosenmüller kommt mit DREIVIERTELBLUT zur Eröffnung am 5.8. in den Rio Filmpalast (Kartenreservierung: 089 / 48 69 79). Caroline Link ist bei Psychiatrie im Film mit DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT im Neuen Rottmann zu Gast (25.8. 20 Uhr, Karten: 089 / 521683). Am 26.8. werden die STARTER-Filmpreise der Stadt München verliehen! Mit den Preisträger*innen und Gewinnerfilmen. Rio Filmpalast, 19 Uhr (Kartenreservierung: 089 / 48 69 79). Alle Gäste finden Sie hier.

Entdecken Sie außerdem die Reihen #fernweh und Künstlerköpfe im Neuen Rex und Rio Filmpalast, Kinderkino im Neuen Maxim und Kino im Kino im Monopol. Das Studio Isabella lädt zu spanischen und lateinamerikanischen Tanzfilmen ein.

Für das DOK.fest München heißt es bei den 68. FILMKUNSTWOCHEN @cinema! Es bringt Publikumslieblinge der Online-Edition auf die große Kinoleinwand, darunter Yulia Lokshinas hochaktueller REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT (23.8. City 11:00, Karten: 089 / 59 19 18). Mit Publikumsgesprächen!
In der Reihe Filmstadt@Villa Flora zeigen Festivals der Filmstadt München e.V. Filme im Open Air. Ort ist der Freiluftgarten der Villa Flora (Karten: freiluftgarten.de). Mit vielen Gästen!
In der Late Night Film Lecture ist die SZABO-&-FITZTHUM-TRILOGIE von Albert Meisl zu sehen, des Wiener-Münchner King of Comedy (15.8. 22:30 City, Karten: 089 / 59 19 18).

Das Wichtigste im Überblick:
– Einmalig in Deutschland: die Kinobetreiber*innen machen selbst das Programm!
– 11 Kinos: ABC, City, Filmeck, Isabella, Maxim, Monopol, MuLi, Rex, Rio, Rottmann, Theatiner + 1 Sondervorführung im Werkstattkino macht das Dutzend voll!
– Über 150 internationale Filme
– Über 40 Filmgäste
– Eintritt: 9 Euro (Ermäßigung möglich)
– Karten gibt es direkt bei den Kinos; telefonische oder online-Reservierung wird empfohlen
– Es gelten die aktuellen Corona-Hygienevorschriften
– Kooperationen mit dem DOK.fest München und der Filmstadt München e.V.
– Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Bollerwagenkino findet heute statt!

Wetter ist immer: Diesmal könnte uns fast der Regen den Strich durch den schönen Bollerwagen-Abend machen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt aber um 21 Uhr nur bei 24%. Also, wir riskieren es! Die Veranstalter sind da, und für alle Wankelmütigen gibt es den Ausweichtermin heute in einer Woche, 14.8. same place, same time.

Impressionen von der Eröffnung

Impressionen von der Eröffnung der 67. Filmkunstwochen München. Erstmals war es begleitet von einem Straßenfest, mit dem Louis Anschütz den 100. Geburtstag seines Studio Isabella beging. Es war toll!

Shakespeare im Kino

Mit der Reihe Shakespeare im Kino verwirklicht der ABC-Kinobetreiber Thomas Kuchenreuther ein von langer Hand vorbereitetes Programm. Der Filmkritiker Georg Seeßlen stellte fest, dass der englische Dramatiker den wohl größten Einfluss auf die Filmgeschichte hat.

„Es finden sich so viele Motive Shakespeares in der Kinogeschichte, dass man meinen könnte, er habe die Filmkunst erfunden. Ein guter Shakespeare-Film muss nicht viel von Shakespeare zeigen. Er muss mit Shakespeare sehen. “ (Georg Seeßlen)

Lesen Sie hier eine ausführliche Ankündigung von Fritz Göttler (Süddeutsche Zeitung).

© Orson Welles, Chimes at Midnight (1965)

Falstaff | Chimes at Midnight
So 28.7. 15:30 (dt.) | Do 8.8. 20:15 (OmU) ABC

FR/ES/CH 1965 | 112 Min | R: Orson Welles | Mit Orson Welles, Jeanne Moreau
Welles vereint Shakespeares Königsdramen „Heinrich IV.“, „Heinrich V.“, „Richard II.“ und die Falstaff-Komödie „Die lustigen Weiber von Windsor“ in eindrucksvollen impressionistischen Bildern mit großartigen Schauspielern.

“Falstaff ist wie ein mit Lastern geschmückter Weihnachtsbaum. Der Baum selbst ist völlige Unschuld und Liebe.”  (Orson Welles)

© John Ford, My Darling Clementine (1946)

My Darling Clementine
Mo 29. 7. 20:15 (OmU) | Di 30.7. 16:00 (dt.) | Fr 9.8. 16:00 (dt.) ABC

US 1946 | 97 Min | R: John Ford | Mit Henry Fonda, Linda Darnell
Frontier-Rache-Western, der in Tombstone fast zum Stillstand kommt, als ein trunkener Schauspieler im Saloon im „Hamlet“- Monolog stecken bleibt und Doc Holiday ihm weiterhilft. Der eine ist so ratlos wie der andere kurz darauf tot.

“MY DARLING CLEMENTINE ist der größte mythopoetische Western“  (Joe Hembus, Westernlexikon)

© Akira Kurosawa, Das Schloss im Spinnwebwald (1957)

Das Schloss im Spinnwebwald | Kumonosu-jō
Mi. 31. 7. 20:15 (OmU) | Do 1.8. 15:45 (OmU) | Mo 12.8. 15:30 ABC (OmU)

JP 1957 | 105 Min | R: Akira Kurosawa | Mit Toshiro Mifune
Shake­speares „Macbeth“ um den Aufstieg und Nieder­gang des königlichen Heerführers überträgt Kurosawa ins historische Japan und vereint das Stück auf bahnbrechende Weise mit der forma­li­sierten Ästhetik des japanischen Nō-Theaters.

Hintergrund: Die Nähe zum Theater ist eine der Besonderheiten des frühen japanischen Kinos. Anders als im Westen, wo die Bilder “laufen lernten” und als Fortentwicklung der Fotografie gesehen wurde, galt das Kino in Japan als Bühnenkunst. Wie das Kabuki und das Nō-Theater hatte das Kino einen “Filmerklärer” (benshi), der mit im Kinosaal saß und den Zuschauern das Gesehene erklärte. Dies war einer der Gründe, warum sich der Tonfilm in Japan erst ab 1931 durchsetzte. Akira Kurosawa verschmelzt in DAS SCHLOSS IM SPINNWEBWALD das westliche Drama mit der östlichen Theatertradition.

“Die Elemente des Nō sind besonders in der Figur der Asaji fokussiert, eine interessante Variante wenn man bedenkt, dass Frauen erst wenige Jahrzehnte vor dem Dreh des Films erstmals Rollen in Nō-Aufführungen spielen durften. Auffallend sind besonders Asajis starres, ausdrucksloses Gesicht, das an eine Noh-Maske erinnert sowie ihre manierierten, minimierten Bewegungen. Dazu kommt noch die Inszenierung ihrer Auftritte, die sie fast immer in einem bühnenartigen räumlichen Kontext zeigen. Am konzentriertesten treten alle diese Motive in ihrer finalen Szene auf, in der sie, dem Wahnsinn verfallen, verzweifelt versucht, das Blut und damit ihre Schuld von ihren Händen zu waschen.” (Japankino)

We proudly present: die STARTER-Filme!

“Film ab für den jungen Film!” heißt es beim STARTER Filmpreis seit 1985. Ausgezeichnet werden mit ihm verheißungsvolle Talente der Stadt München. Berühmte Preisträger sind darunter, wie Philip Gröning (1987), Rainer Kaufmann (1991), Romuald Karmakar (1992), Hans-Christian Schmid (1993), Uli Kick (1996), Maren Ade (2001), Ralf Westhoff (2003) oder Oliver Haffner (2007).

© Benedikt Schwarzer, Die Geheimnisse des schönen Leo
© Benedikt Schwarzer, Die Geheimnisse des schönen Leo

Ralf Westhoff präsentiert bei den 67. Filmkunstwochen seinen damaligen Preisträgerfilm SHOPPEN, den er mit Christian Pfeil, heute Betreiber der Münchner Kinos Monopol und Arena, gedreht hat (Maxim, Donnerstag, 1.8., 19 Uhr, Karten: 089 / 89 05 99 80). Oliver Haffner bittet zum Weißwurstfrühstück vor seinem Film WACKERSDORF, der dieses Jahr mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde (Rio, Sonntag, 11.8., Weißwurstfrühstück 11 Uhr, Filmbeginn 12 Uhr, Karten: 089 / 48 69 79). Von Isa Willinger (Preisträgerin 2014) präsentieren wir den für den Deutschen Filmpreis nominierten Dokumentarfilm HI, AI, in dem es um Künstliche Intelligenz und Roboter geht. BR-Journalistin Gabriele Knetsch unterhält sich nach dem Film mit der Filmkritikerin Dunja Bialas (artechock) und beantwortet Fragen des Publikums (Rio, Dienstag, 30.7., 18:00 Uhr, Karten: 089 / 48 69 79).

Die dieses Jahr mit dem STARTER-Filmpreis ausgezeichneten Werke werden in zwei Programmen präsentiert. Bendikt Schwarzer hat mit DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO seinem Großvater  nachgespürt, Bundestagsabgeordneter der Bonner Replik. Er stößt auf die Spuren von Geldkoffern, Stasi-Kontakten und auf ein geheimgehaltenes Doppelleben. Ein Krimi, den das Leben schrieb (City Kinos, Donnerstag, 25.7., 21:15 Uhr, zu Gast: Benedikt Schwarzer, Karten online und unter: 089 / 59 19 18).
© Lene Pottgießer und Christian Hödl, Fame
© Lene Pottgießer und Christian Hödl, Fame

Unser zweites Programm mit drei Kurzfilmen zeigt, wie vielfältig, innovativ und ausgefeilt die Preisträgerfilme diesmal wieder sind. Lisa Voelter hat mit HAUPTINISTITUT FÜR SEELISCHE GESUNDHEIT
ein vielschichtiges Drama über die seelische Gratwanderung einer Frau geschaffen, die gegen ihren Willen in die Psychiatrie gerät. FAME von Lene Pottgießer und Christian Hödl spielt in Niederbayern (es wird schönstes Bayrisch gesprochen) und persifliert eine bekannte Model-Casting-Show. Alex Schaad bekam für seinen Kurzfilm ENDLING über einen Bergmann unter Tage, dessen Zeche schließt, bereits den Studenten-Oscar. Sein realitischer Spielfilm mit einem beeindruckenden Bernd Grawert (Thalia Theater) erhielt den STARTER-Produktionspreis (Maxim, Montag, 29.7., 19 Uhr, die Filmmacher sind anwesend! Karten: 089 / 89 05 99 80)

Das Festival der Arthouse-Kinos